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Wir folgen den jungen Skaterinnen auf ihrem unwegsamen Weg zum Erwachsenwerden, durchleben mit ihnen die stürmischen Kämpfe zwischen dem Willen zur Selbstbestimmung und Akzeptanz für die eigene Verletzlichkeit.

SYNOPSIS
Die Mädchen-Skate-Crew „Don´t Give A Fox“ skatet wild und furchtlos durchs Leben.

Trotz der Diversität und Verschiedenheit der Charaktere, eint die jungen Frauen die gleiche Leidenschaft: Skateboarding! Sie feiern das pure Leben, lieben Parties und genießen es, miteinander abzuhängen, um den alltäglichen Herausforderungen des Lebens zu entkommen.

Während einer Party verletzt sich Sofie, bricht sich den Fuß und kann monatelang nicht skaten- ein Drama! Um ihren Tatendrang zu kompensieren, organisiert sie einen Roadtrip durch das Land. Es steht viel auf dem Spiel und die Reise im bunten VW-Bus stellt für jede der Mädchen eine besondere Herausforderung dar:

Herausfinden, woher sie kommen und wer sie sind, und vor allem wer sie sein wollen!

DON´T GIVE A FOX ist eine Comig of Age Story über eine einzigartige Freundschaft, Feminismus weibliche Rollenbilder und Skaten. Der Film geht den stürmischen Kämpfen der jungen Mädchen nach, für die Verletzlichkeit letztendlich eine Stärke wird.

Buch und Regie: Kaspar Astrup Schröder

Produzent: Patricia Drati

Kamera: Kaspar Astrup Schröder

Zusätzliche Kamera: DON´T GIVE A FOX Crew, Mathielde Algreen, Maud Lervik Grotland, Frederik Marbell

Schnitt: Michael Bauer

Filmmusik: Martin Dirkov

Originalton: Thomas Huus

Produktion: Good Company Pictures

Gefördert durch: DR, By Commissioner Signe Bruntse, Danish Film Institute, By Commissioner Ulla Haerstrud, Danish Art Foundation, The Association of Danish Film Directors

Verleih Deutschland: Rise And Shine Cinema

Weltvertrieb: Rise And Shine World Sales

 

DER REGISSEUR
KASPAR ASTRUP SCHRÖDER wurde 1979 in Dänemark geboren. Schröder ist Filmemacher, Bildender Künstler, Designer und Produzent einer Vielzahl von Dokumentationen und Langspiel- und Kurzfilmen.

Schröder drehte seinen ersten langen Dokumentarfilm mit THE INVENTION OF DR. NAKAMATS (2009), einem Porträt eines japanischen Erfinders und Exzentrikers. RENT A FAMILY INC. (2012) konzentriert sich auch auf ein japanisches Phänomen, nämlich die Vermietung von Ersatzfamilien für besondere Familien-und Firmenevents.

Weitere Filme von Schröder sind BIG TIME (2017), ein Porträt über den international renommierten Architekten Bjarne Ingles und WAITING FOR THE SUN (2017) ein bewegender Film über das Leben in einem chinesischen Waisenhaus.

DER VERLEIH
RISE AND SHINE CINEMA ist seit 2015 als Verleih für hochwertige Kino-Dokumentarfilme aktiv. Unser Fokus liegt auf deutschen und internationalen Produktionen, die neben der aktuellen thematischen und cineastischen Relevanz über ein besonderes Potenzial in der Arbeit mit Zielgruppen verfügen.

Zu unseren erfolgreichen Kinostarts gehören neben der finnischen Doku-Komödie MY STUFF und den deutschen Filmen PRE-CRIME, ALLES GUT und WHY ARE WE CREATIVE? auch die beiden preisgekrönten Schweizer Produktionen NEULAND und RAVING IRAN. Letzterer gehört mit über 60.000 Zuschauern zu den erfolgreichsten Dokumentarfilmen des Jahres 2016/17.

Zum Katalog gehören weiterhin der Sundancegewinner und Oscar®-nominierte Film DIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPO und die weltweiten Festivalhits HIP HOP-ERATION, CHUCK NORRIS UND DER KOMMUNISMUS und TRANSIT HAVANNA, sowie der aktuelle Film des Oscar®-nominierten Regisseurs Christian Frei, GENESIS 2.0. HI, AI von Isa Willinger wurde als Bester Dokumentarfilm für  den Deutschen Filmpreis 2019 nominiert.

Da sind viele Dinge, die mich an der Geschichte von Sofie und ihrer Crew – den Skaterinnen von „Don’t Give a Fox“ – faszinieren…

Da sind zum einen die Mädchen, die sich in ein sehr cooles, vormals sehr männlich dominiertes Umfeld wagen und auf sichtlich offenen Widerstand treffen – eine unfreiwillige Herausforderung, der sie sich entgegenstellen müssen. Ich skate seit den 90er Jahren und habe bis vor ein paar Jahren noch nie Mädchen auf Skateboards gesehen. Die neue Generation von Frauen versteht natürlich nicht warum, und will selbstverständlich nicht anders behandelt werden als ihre männlichen Kollegen. In dieser Hinsicht ist es ein sehr feministischer Film.Die zunehmende Popularität und Verbreitung von Social Media auch in diese Sphären hat den Weg für die Mädchen geebnet, diese einzigartige Gemeinschaft zu (er)schaffen. Als Sofie 2016 die Girls-Skate-Abende startete, war sie sich nicht sicher, wie viele Mädchen tatsächlich auftauchen würden. In den letzten Jahren ist das Interesse massiv gewachsen und die Gruppe um „Don’t Give a Fox“ ist in dieser Zeit in ihrer starken weiblichen Verbundenheit zu einer engen Gemeinschaft herangewachsen. Obwohl Skateboarding einen großen Teil der Geschichte einnimmt, so handelt der beachtlichere Anteil des Films von der Freundschaft dieser jungen Frauen, ihrer gegenseitigen Unterstützung und dem gesteigerten Selbstwertgefühl, welches sie durch die Zugehörigkeit in dieser Gruppe erfahren. Zu guter Letzt geht es um Solidarität und Selbstermächtigung, und der daraus entstanden Verbundenheit zwischen den Mädchen.

2019

  • CPH:DOX